| Glossar |
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| Absolutes Risiko (rohe Ziffer) Mass der Erkrankungs- oder Sterbewahrscheinlichkeit für jedes beliebige Individuum einer Bevölkerung. |
| ARR (Absolute Risikoreduktion) Die absolute Differenz der Ereignisrate zwischen der mit einem Placebo (CER) und der mit dem richtigen Medikament (EER) behandelten Patientengruppen. |
| ARR = CER - EER CER (Control event rate) EER (Experimental event rate) |
| Benchmarking Vergleich der Praktiken im eigenen Unternehmen mit Praktiken anderer Unternehmen (bezüglich Arbeitsabläufen und Kennzahlen) |
| Bias Systematische, unbewusste Verzerrung. Das Wort Bias hat sich im Deutschen auch eingebürgert. Nach Ursprung der Verzerrung werden verschiedene Arten unterschieden. |
| Budgetmitverantwortung Beschränkte Beteiligung des Netzwerks am Erfolg und Verlust im Sinne eines Bonus-Malus-Systems. Die Höhe der Budgetmitverantwortung ist vom Netzwerk frei verhandelbar und bewegt sich in engen Schranken. |
Capitation |
Case Management |
CER (control event rate) |
| Compliance Mass für die Bereitschaft, eine medizinische Empfehlung oder Anordnung zu befolgen. Analog dazu wird bei Nichtbefolgen medizinischer Ratschläge und Therapien von Non-Compliance gesprochen. |
| Demand Management Nachfragesteuerung. Darunter sind sämtliche Massnahmen zu verstehen, die die Nachfrage nach medizinischen Leistungen beeinflussen. Ziel ist es, mögliche Gesundheitsstörungen frühzeitig zu erkennen und den Patienten zu beeinflussen, eine für seine Gesundheitsstörung adäquate Massnahme zu ergreifen. Dies soll Kosteneinsparungen ermöglichen. |
| Demographie Wissenschaft, die sich mit der Beschreibung der Bevölkerung befasst, besonders mit Einwohnerzahlen, Bevölkerungsdichte, Mortalität, Fertilität, Altersverteilung, Migration etc. |
| Disease Management Prospektives, krankheitsspezifisches Versorgungsmanagement über den gesamten Bereich und Verlauf einer Erkrankung unter Einbezug aller an der Krankheitsbehandlung Beteiligten (Ärzte, Krankenschwester, Spitex, Apotheker, ...). Instrument zur Steuerung der Behandlung und Betreuung von Patienten mit definierten Gesundheitsstörungen. Verbindliche und integrale Behandlungs- und Betreuungsprozesse über ganze Krankheitsverläufe und über institutionelle Grenzen hinweg. Die Prozesse sind aufgrund medizinischer Evidenz festgelegt und liegen bezüglich Qualität, Ergebnis und Kosten innerhalb eines definierten Rahmens. Primäres Ziel von Disease Management ist die Vermeidung von Ineffizienz und die Steigerung der Versorgungsqualität. |
| Drop-out Studienteilnehmer, die ausfallen oder ausscheiden, meist ein Problem bei Follow-Up-Studien und randomisierten klinischen Studien. |
Weitere Informationen: (Glossary of terms in managed health care) |






